smoope auf dem Vermittlertag 2019 der IHK zu Köln
smoope auf dem Vermittlertag 2019 der IHK zu Köln

Letzte Woche fand der alljährliche Vermittlertag der IHK zu Köln statt. Trotz der heissen Temperaturen folgten mehr als Hundert Vermittler der Einladung, um auf den aktuellen Stand zu kommen und sich über für Ihren Arbeitsalltag sehr relevanten Fragen auszutauschen. Auch die smoope GmbH, als Startup-Vertreter des InsurLab Germany e.V., ist der Einladung gefolgt, um Impulse zu geben, wie persönliche Kundenkommunikation auch digital gelingen kann.

Wo steht die Branche heute?

Dr. Werner Görg unterstrich zu Beginn die Bedeutung der Versicherungswirtschaft und der Vermittler für den Wirtschaftsstandort und zeichnete trotz neuer Herausforderungen durch mehr Wettbewerb, die zunehmende Digitalisierung ein positives Bild für die Zukunft des Berufszweigs. Auch der Nachwuchsmangel bedeutet letztlich, dass jeder einzelne Vermittler mehr Marktpotential zur Verfügung hat.

Der Umgang mit Kundendaten:

Rechtsanwalt Hubert Münster sensibilisierte anschliessend für den verantwortungsbewussten Umgang mit Kundendaten und mahnte zur Vorsicht im Bezug auf die weitere Nutzung dieser bei/nach Vertragsende. Auch regte er an, über neue Kooperations- und Organisationsmodelle nachzudenken und nannte den Wandel bei Rechtsanwälten als mögliches “Vorbild”.

Startups als Innovationspartner für etablierte Unternehmen:

Sebastian Pitzler, Geschäftsführer von InsurLab Germany e.V. präsentierte nicht nur die positive Entwicklung des Netzwerks seit der Gründung vor 2 Jahren, sondern zeigte auch diverse Praxisbeispiele erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen etablierten Versicherungen und Startups. Dies ist seines Erachtens ein Weg, um auch in Zukunft erfolgreich am Markt zu agieren. Mit im Gepäck waren 3 Startup-Vertreter, die mögliche Einsatzmöglichkeiten und Lösungen für Vermittler vorstellen durften: Crebita, PBM und smoope.

smoope: Digital. Persönlich. Sicher. Kommunizieren.

smoope stellte anhand von Praxisbeispielen aus der Versicherungsbranche sein digitales Kommunikationstool dar, das sowohl zur Online-Beratung von Interessenten als auch zur Pflege des Bestands eingesetzt wird, ohne dabei Risiken in Sachen Datenschutz einzugehen.

Aktuelle Zahlen, Daten und Fakten:

Professor Dr. Matthias Beenken von der FH Dortmund philosophierte über Sinn und Unsinn der aktuellen Debatte rundum das Inkrafttreten der Versicherungsvermittlerverordnung sowie dem beabsichtigten Provisionsdeckel für Lebens- und Restschuldversicherungen und zeigte aktuelle Zahlen aus der Assekuranz.

Die Gothaer gestaltet den Wandel aktiv:

Als Vertreter einer Versicherung zeigte Ulrich Neumann, Leiter Maklervertrieb bei der Gothaer, zuletzt, wie die etablierte Unternehmen mit dem Wandel umgehen und welche Schritte sie bereits gegangen sind. Dabei unterstrich er die Rolle von Daten, die Orientierung an den Kundenbedürfnissen und die Notwendigkeit des Handelns. So wurden in den vergangenen Monaten diverse neue Projekte initiiert, die unter anderem auch darauf abzielen, die Arbeit von Maklern zu erleichtern.

Fazit: 

Der Faktor Mensch bleibt auch in einer zunehmend digitalisierten Welt wichtig. Gerade in der Versicherungsbranche reicht Produktqualität und Preise allein nicht mehr aus, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Kunden wünschen sich gute und personalisierte Beratung (u.a. durch Ihren persönlichen Ansprechpartner/Makler vor Ort) und nutzen dafür verstärkt neue Medien. Versicherungen sollten deshalb, Ihre digitale Präsenz nicht nur für die Bereitstellung von möglichst vielen Informationen nutzen, sondern an geeigneter Stelle auch Dialoge ermöglichen und dabei auch Ihren

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