Das SBB-Team über die ersten Erfahrungen mit smoope im Recruiting
Das SBB-Team über die ersten Erfahrungen mit smoope im Recruiting

Nachdem wir am 18.01. mit smoope auch in der Schweiz gestartet sind, wollten wir heute mit Liliane Kuert, Spezialistin Personalmarketing, über Ihre Erfahrungen aus den ersten zwei Wochen mit smoope sprechen. Sie betreut für die SBB gemeinsam mit weiteren Kollegen den neuen Kanal für Messenger-basierte Dialoge für Recruiting-Zwecke. Interessierte und Bewerber können sich über smoope mit dem SBB-Personalbereich vernetzen und erste Fragen stellen. Dies ist beispielsweise direkt über eine Kontaktbox auf der SBB Jobsuche möglich.

Weshalb habt ihr Euch für die Zusammenarbeit mit smoope entschieden?

Die Kommunikation per Messenger entwickelt sich zu einem der größten digitalen Trendthemen für die nächsten Jahre. Aus Personalmarketing-Sicht wird dieser Kanal immer wertvoller, um mit potentiellen Mitarbeitern in Kontakt zu treten. smoope als bestehender B2C-Messenger-Service vereint für uns wichtige Elemente, wie Datensicherheit, Funktionalität und eine smarte Back-End-Lösung. Daher haben wir uns entschieden, mit smoope im Recruiting erste Live-Erfahrungen zu sammeln.

Wie war der Start bisher?

Das Projekt ist gut angelaufen. smoope stieß schon kurz nach Einsatzbeginn bzw. der öffentlichen Kommunikation auf reges Interesse. Bereits in den ersten Tagen gab es zahlreiche Anfragen—Mehr als üblicherweise über andere Online-Kanäle, wie beispielsweise Facebook. Es haben sich sehr viele Interessierte mit SBB Jobs verbunden, darunter aber auch einige, die keine Konversation mit uns gestartet haben. Wir haben nur auf direkte Anfragen geantwortet. Die Erwartungen sind in jedem Falle erfüllt.

Wie haben die Nutzer/ Bewerber reagiert?

Ich habe den Eindruck, dass sie den Kommunikationsweg über smoope sehr schätzen. Er ist für beide Seiten unkompliziert, direkt und zeitsparend. SBB Jobs wird dadurch greifbarer. Potentielle Bewerber hatten bisher nur wenige Möglichkeiten, mit uns uns in Kontakt zu treten. Auf unserer Website werden zwar E-Mail-Adressen und Kontaktpersonen angezeigt, die man telefonisch erreichen kann, aber das ist umständlicher und benötigt mehr Zeit. Die Anfragen via smoope sind dagegen dementsprechend kurz, oft in schlechtem Deutsch verfasst und ohne Anrede und Grüße. Das stört mich aber nicht, solange sie nicht beleidigend sind. Der Chat soll ja einfach und unkompliziert sein.

Was sind die Vorteile des asynchronen Messenger-basierten Kanals?

Wie schon erwähnt, ist die Messenger-basierte Kommunikation sowohl für unsere Zielgruppe als auch für uns direkt, zeitsparend und unkompliziert. Allerdings ist es auch bei dieser Art des Dialogs wichtig, dass man keine zu großen Erwartungen beim potentiellen Stellenbewerber weckt. Sprich, es können auch hier ein bis zwei Stunden vergehen, bis einer unserer Mitarbeiter antwortet. Anders ist das – zumindest in unserer momentanen Situation mit den bestehenden Ressourcen – nicht zu managen. Daran musste ich mich zuerst gewöhnen. Des Weiteren muss klar sein, dass es festgelegte Zeiten gibt, zu denen wir online sind. Eine Anfrage, die abends um 20 Uhr bei uns eingeht, wird natürlich erst am darauffolgenden Morgen beantwortet.

Gab es besondere oder kuriose Erlebnisse bisher?

Einige Interessierte haben einfach Grüße geschickt und uns zu unserem Schritt gratuliert. Das fand ich sehr schön und es zeigt auch, dass es grundsätzlich geschätzt wird, wenn wir uns in dieser Hinsicht öffnen. Ein Blogger hat den neuen Service selbst getestet und dann auch mit Screenshots auf seinem Blog veröffentlicht.

Wir bedanken uns für das Interview und wünschen dem SBB-Team weiterhin viel Erfolg mit dem neuen Kanal.

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