smoope im Gespräch mit dem Datenschutzbeauftragten Dirk Janthur
smoope im Gespräch mit dem Datenschutzbeauftragten Dirk Janthur

So praktisch Software-basierte Kommunikation auch sein kann, irgendwann stellt sich dem kritischen Nutzer die Frage, wie es sich eigentlich mit dem Datenschutz verhält? Insbesondere im Kontext von Unternehmen, z.B. im Falle von B2C-Messaging. Wir haben den Datenschutzbeauftragten Dirk Janthur, mit dem wir in Sachen Datenschutz auch sehr eng zusammenarbeiten, ein paar Fragen gestellt:

Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Dirk Janthur und ich bin der Datenschutzbeauftragte von smoope. Ich berate mit meinem Unternehmen Unternehmen in Sachen Datenschutz. Wer mehr erfahren will, findet alle wichtigen Infos auf meiner Webseite.

Wie bist Du zu smoope gekommen?

Wie kann man nicht zu smoope kommen? 😉 Wie das eben so ist mit Netzwerken treffen sich die richtigen Leute, wenn sich die Möglichkeit einer Zusammenarbeit ergibt.

Was bedeutet Datenschutz in aller kürze für Dich?

Datenschutz ist Kunden- und Unternehmensschutz.

Wie unterscheidet sich Datenschutz in der BRD bzw. Europa von anderen Ländern? Gibt es überhaupt Unterschiede?

Deutschland ist eines der wenigen Länder, das den Datenschutzbeauftragten im Gesetz vorsieht. Ich halte dies für wichtig, da die Themen rund um Daten, deren Erhebung, Verarbeitung und Nutzung immer komplexer werden. So können sich die Unternehmen auf Ihre Kernkompetenz konzentrieren und der Datenschutzbeauftragte kann den organisatorischen, technischen und rechtlichen Rahmen schaffen und überwachen.

Alle reden aktuell über WhatsApp. Dürfen Unternehmen WhatsApp-basierte Lösungen, für den Austausch personenbezogener Daten, z.B. im Rahmen von Kundenservices nutzen?

Ganz klar, nein! Dann kann man seine Informationen auch gleich auf dem Marktplatz verkünden. Wobei dort wahrscheinlich weniger Leute mithören. Ich rate Unternehmen zur Vorsicht, da die Risiken sehr hoch sind! Die hohe Reichweite ist sicherlich verlockend, aber mit Datenschutz hat das ganze absolut gar nichts zu tun.

3 Tipps für Unternehmen in Sachen Datenschutz und Messaging

Es gibt da eigentlich nur einen Tipp: Rückbesinnung auf den Umgang mit z.B. Brief und Postkarte. Bei einer Postkarte sind wir uns sicher, dass jeder mitlesen kann. Bei einem Brief verstecken wir die Informationen, so dass niemand unberechtigt mitlesen kann.

Ähnlich muss es auch bei modernen Kommunikationsmedien, wie z.B. Messaging laufen. Verschlüsselte Technologien verwenden, dann kann niemand unberechtigt mitlesen!

Dein  Lieblingswitz zum Thema Datenschutz 🙂

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Anmerkung smoope Team: Dirk macht scheinbar hochkomplexe Themen plakativ, was uns sehr gut gefällt. In einer zunehmend digitalen Welt, in der viele Daten erhoben und verarbeitet werden, ist es wichtig, dass wir mit der nötigen Verantwortung an die Sache rangehen. So war es uns von Anfang an ein großes Anliegen in Sachen Datenschutz und -sicherheit sauber zu arbeiten und Massnahmen zu ergreifen, die Risiken minimieren. Neben der Tatsache, dass unsere Daten ausschliesslich in Deutschland verarbeitet und gespeichert werden, übertragen wir Daten verschlüsselt, wie von Dirk Janthur empfohlen. Ausserdem wollten wir den Blick von aussen auf das Ganze, um zu vermeiden, dass wir „betriebsblind“ werden und rein nach unseren Interessen agierne. Welche Daten, wie und warum verarbeitet werden, geht aus unserer Datenschutzerklärung hervor. Im Übrigen: Auch unser Rechtsanwalt Carsten Ulbricht hatte uns kürzlich ein paar interessante Fragen beantwortet.

 

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