smoope im Gespräch mit Maja Schäfer – Diakonie Deutschland
smoope im Gespräch mit Maja Schäfer – Diakonie Deutschland

Das neue Format „smoope im Gespräch“ soll tiefere Einblicke in die Praxis geben. Nutzer, Entscheider und Kunden kommen hier zu Wort, teilen Ihre Erfahrungen mit dem Einsatz unserer Technologie und äußern ihre Wünsche für die Weiterentwicklung unserer Plattform.

Heute präsentieren wir Euch den ersten Beitrag aus der neuen Reihe, was uns gleich mal in die Hauptstadt führt. Eleftherios Hatziioannou aus der smoope Geschäftsführung traf dort auf die erste Gesprächspartnerin, Maja Schäfer von der Diakonie Deutschland, die seit geraumer Zeit eine Präsenz auf smoope betreut.

Wer bist Du und was machst Du?

Ich bin Projektleiterin der Kampagne „SOZIALE BERUFE kann nicht jeder“ bei der Diakonie Deutschland, zu der das Karriereportal www.soziale-berufe.com, ein Blog, einige Social Media-Kanäle und Apps gehören. Der Fachkräftemangel stellt auch unsere Organisation vor neue Herausforderungen. Deshalb machen wir seit 2011 Personalmarketing mit den Ziel, Nachwuchs und Quereinsteiger für die Sozial- und Pflegeberufe bei der Diakonie zu begeistern. Nebenbei bin ich Sach- und Fachbuchautorin. Mehr Infos über mich findet man unter: www.personalgewinnung-in-der-pflege.de und www.maja-roedenbeck.de.

Wie setzt ihr smoope ein und wie hilft es Euch genau?

Wir möchten beim Thema Personalmarketing/ Recruiting ganz vorne dabei sein und gehen deshalb gerne neue Wege. Aufgrund unseres Selbstverständnisses (Nächstenliebe, Wohlfahrtsverband) fühlen wir uns gleichzeitig auch unseren Nutzern besonders verpflichtet und möchten sie und Ihre Daten schützen. Datenschutz ist für uns ein zentrales Thema, trotzdem wollen wir nicht auf das Potential und die Chancen neuer Technologien und Plattformen verzichten. Wir setzen Messaging aktuell als Dialog-Kanal für interessierte Bewerber ein und beraten sie auf eine Art und Weise, die viel mehr Ihrem Kommunikationsverhalten entspricht. smoope erlaubt uns zeitgemäß aufzutreten, ohne Kompromisse und Risiken in Sachen Datenschutz und -sicherheit einzugehen. Eine gute Kombi!

Wie sind Eure bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Kanal und was sagen Eure Bewerber?

Es kommt insgesamt gut an und es gab bisher keinerlei Probleme. Die Software ist sehr intuitiv und wir konnten nach kurzer Einweisung direkt durchstarten. Wir weisen Interessenten auf unsere Smoope-Präsenz hin und belohnen Sie für das entgegengebrachte Interesse mit einem Überraschungspaket. Wir machen hauptsächlich Berufsberatung auf Smoope, insofern ist es immer erfreulich, wenn wir jungen Menschen über ein Medium, das ihnen vertraut ist, weiterhelfen können. Aktuell sind auf Smoope auch viele andere Unternehmen unterwegs, die die App aus der Sicht des Bewerbers mal ausprobieren und uns einfach mal testweise anschreiben.

Was können wir verbessern?

Smoope muss – wie jedes andere Startup auch – im nächsten Schritt dafür sorgen, dass nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch die Bewerber Smoope als DEN neuen Messaging-Kanal im Recruiting kennenlernen. Das sollte nicht nur den Arbeitgebern überlassen werden. Ich kenne andere Beispiele (nicht im Messaging Bereich, aber im Online Recruiting allgemein), bei denen unser Interesse wieder eingeschlafen ist, weil das Startup seine ganze Energie nur in die Gewinnung von Kunden gesteckt hat. Die Nutzer kommen nicht von selbst. Aber ihr arbeitet ja bereits an dem einen oder anderen Thema, wie ich erfahren habe. Ich bin gespannt auf den Effekt.

Welche Funktionen und Erweiterungen wünscht Du Dir?

Unsere Interessenten fragen nach einem Gruppenchat wie z.B. bei WhatsApp, nur eben datengeschützt. Zum Beispiel wollen sich alle, die sich für einen Quereinstieg in den Erzieherberuf interessieren, in einer Gruppe zusammenfinden und gegenseitig Tipps geben. Aber sie wollen nicht, dass Name und Kontaktdaten automatisch für alle sichtbar sind, sondern nur, wenn sie es freigeben.

Damit Smoope andere weit verbreitete Kanäle wie z.B. WhatsApp ersetzen kann, muss es nicht nur datengeschützt, sondern genauso „sexy“ sein – denn in den Augen der Nutzer geht im Zweifelsfall „sexy“ vor datengeschützt. Die Nutzer lieben Emojis, Sprachnachrichten und andere Spielereien… Und wir als Unternehmen oder Organisation lieben Broadcast-Listen, reichweitenstarke Newsletter, etc. sodass wir nicht nur ansprechbar sind, sondern unsere Botschaften auf einen Schlag an viele Nutzer aussenden können. Andererseits sollte smoope nicht überfrachten werden. Es lebt ja davon, dass es einfach funktioniert und auf das Wesentliche reduziert ist. Ich bin gespannt, wie ihr Euch weiterentwickeln werdet und wünsche Euch weiterhin viel Erfolg.

Anmerkung des smoope-Teams: Wir danken Maja für das informative und offene Gespräch und freuen uns natürlich, dass die Software Ihren Zweck erfüllt. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir auch im Kontext von sozialen Projekten eingesetzt werden und damit helfen, die Welt ein bisschen besser zu machen, indem wir soziale Projekte unterstützen. Diesbezüglich möchten wir nochmal darauf hinweisen, dass wir aktuell für Projekte im Zusammenhang mit der Flüchtlingshilfe mit unserer Lösung unterstützen. Wer in diesem Bereich tätig ist oder jemanden kennt, der davon profitieren könnte. Sollte sich bei uns melden! Die genannten Verbesserungsvorschläge sind tolle Anregungen für die Weiterentwicklung unserer Lösung. Das eine oder andere genannte Feature ist tatsächlich auch schon auf unserer Agenda. Stay tuned! 😉

 

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